Archiv für August 2015

Bundestag sagt Ja zu Athen-Hilfen

Begreifen tut das wohl inzwischen keiner mehr - oder vielleicht doch???

“Der heutige Staat hat faktisch die Aufgabe, die kapitalistische Wirtschaftsordnung aufrechtzuerhalten, für deren störungsfreies Funktionieren und weiteren Ausbau zu sorgen und im Rahmen dessen die Interessen der ökonomischen Eliten durchzusetzen.”

Raymond Geuss
Professor an der philosophischen Fakultät der Universität Cambridge

Ist sie nicht süß? Unsere neue Biotonne - 60 Liter!

Ganz klar: Mülltrennung macht Sinn! Allerdings nur, wenn man bei der Umsetzung die Grundrechenarten nicht vernachlässigt. Also 60 Liter für 24 Parteien bei 2-wöchentlicher Leerung… Für “derivativ-organische Abfallanteile… z.B. Speisereste, Gemüseabfälle, Obst-, Nuss- und Eierschalen usw.”, aber auch “Eierpappkartons, Sägespäne von unbehandeltem Holz, Papiertaschentücher, Küchenrollenpapier” stehen also jeder Wohneinheit genau 1,25 Liter in der Woche zur Verfügung.

Theoretisch!!! Natürlich nur, wenn der Gärtner sich nicht Abfallwirtschaftssatzungs-konform verhält und die Spielzeug-Tonne nicht schon mit “Laub, Rasenschnitt, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt…” überläuft.

Aus der Süddeutschen vom 11.08.2015:

Tatsächlich haben viele Flüchtlinge ein Smartphone, wie Elisabeth Ramzews, die Leiterin des Sozialdiensts für Flüchtlinge in München bestätigt. “Mit Luxus hat das überhaupt nichts zu tun”, sagt sie.


Gekauft werden die Handys bereits im Heimatland

Noch wichtiger ist das Handy, bevor die Menschen in Deutschland eintreffen. Die Regierung von Oberbayern geht davon aus, dass fast jeder jugendliche oder erwachsene Asylbewerber bei seiner Ankunft in Deutschland ein Handy besitzt. Die Smartphones, mit GPS ausgestattet, helfen ihnen, sich auf der Flucht zu orientieren. Per Mobiltelefon erfahren die Menschen, wo und wann sie die nächste Etappe ihrer Flucht antreten und wo sie die Nacht verbringen. “Sie sind darauf angewiesen, Nachrichten zu senden und zu erhalten”, sagt Elisabeth Ramzews. Und oft ist der einzige Mensch, den sie in Europa kennen, der Freund eines Freundes bei Facebook.

- Zitat Ende -

Aber wie schon tagesschau.de wusste: “Die Ärmsten der Armen!”

Ich werde das Thema hiermit jetzt auch abschließen, darf aber bemerken, daß ich inzwischen wieder froh bin, ggf. meinen Lebensabend auch in Sri Lanka verbringen zu können. Sofern man dort nicht gerade gegen den Buddhismus oder den Präsidenten wettert, ist man deutlich weniger Gesinnungsterror unterworfen als in dem ach so meinungsfreien DE!!!

Es war mir klar, daß dieser reißerische Aufmacher irgendwann kommen musste. Allerdings hätte ich nicht erwartet, daß ich ihn auf den Seiten von ARD / Tagesschau finden würde:

Es ist zweifelsohne tragisch, daß Menschen - aus welchen Gründen auch immer - sich der Gefahr einer Überfahrt in einem überfüllten, untauglichen Boot aussetzen (müssen?). Aber - und dieses Wissen hätte ich bei einem Tagesschau-Redakteur vorausgesetzt - die “Ärmsten der Armen” haben ganz sicher nicht so viel Geld, um einen Schlepper zu bezahlen; und damit keinerlei Chance auf eines dieser Boote zu kommen.

Kein Wunder, daß nach einem derart unreflektiertem Beitrag die Kommentarfunktion von tagesschau.de “überlastet” ist.

Frauenparkplätze

Von: Sheepy

Aus der Bietigheimer Zeitung vom 05.08.2015:

Da fällt es fast nicht auf, daß sich der Redakteur beim Alter der Dame nicht so richtig festlegen wollte. Meine Güte: 20 Uhr, 20 Meter … So viele Zahlen! Da kann einem ja schwindlig werden… ;-)